top_10-geocacher-weltweit

Hier stelle ich euch die 10 besten Geocacher der Welt vor, welche die meisten Funde haben.

Die Liste führt Alamogul, er ist dem Hobby Geocaching seit dem Jahre 2002 verfallen und sein Ziel ist es 100.000 Geocaches zu finden. Inzwischen hat er schon 99.803 unterschiedliche Caches gefunden. Die meisten davon in den USA, insgesamt war er in 19 Ländern aktiv. Sein bestes Jahr war 2012, hier fand er 20.509 Caches, verrückt. Bei seinen Bildern sieht man auch mal eine Teleskopleiter im Einsatz, Alamogul macht es sich wahrscheinlich so einfach wie möglich. Auch am Verstecken scheint er seinen Spaß zu haben, hier kommt er mittlerweile auf 804 Caches und sein Ziel werden wohl 1.000 Stück sein.

Ihr denkt dass ist eine Ausnahme und schon etwas verrückt aber es gibt noch mehr sogenannter Berufscacher mit einigen Tausenden Funden. Aber seht selbst!

Top 10 der Geocacher mit den meisten Funden

PlatzNameFundeGeocacher seit
1Alamogul129.89127.10.2002
2mondou2112.90926.11.2001
3Bobcam106.93026.09.2007
4Fuzzy B92.04126.09.2004
5JMCz90.65419.05.2005
6IMSpider81.51105.11.2006
7Hunster75.86618.12.2005
8TeamSnook72.13814.04.2004
9racer281469.70505.06.2006
10Materus67.73928.11.2006

Die meisten Cacher dieser Top 10 kommen aus den USA, wenn nicht sogar alle. Okay war auch nicht anders zu vermuten. 😉

P.S. das Beitrags-Bild stellt übrigens ein Stein-Logbuch dar!


Update am 07.06.2014: Inzwischen hat Alamogul 101.428 Caches geloggt. Ohne Worte. ^^

Update am 30.09.2014: Soeben habe ich die Funde aktualisiert.

Update am 12.11.2015: aktualisiert

20 KOMMENTARE

    • Bitte den ersten Satz lesen, sie sind die besten Cacher was die Anzahl ihrer Funde betrifft.

      Aber alle Cacher in der Top 10 haben ihre Matrixen extrem voll. Sie haben also auch viele Challenge Caches, T5s und eigentlich alle Arten, welche möglich sind absolviert. 😉

      • Also die beste Fundzahl die man haben kann, ist aber 948!

        …oder so.

        Seien wir doch mal ehrlich: Keiner derjenigen, die in dieser Liste stehen, hat das Hobby verstanden, was angesichts der enormen Zeit, die sie zu investieren scheinen, sehr traurig ist.

        Das Hinterherrennen hinter Punkten, Punkten und noch mehr Punkten ist kein Geocaching. Neue oder alte Orte entdecken, Rätseln, in der Natur sein, seinen Forschergeist (wieder-) entdecken, sportliche Herausforderungen meistern, das Gefühl etwas „geheimes“ zu tun. All das ist Geocaching oder kann Geocaching sein. Die Punkte sagen da kaum was aus… außer hier: Hier sagen sie ganz klar, dass das hobby eigentlich nicht verstanden wurde.

      • Also, ich suche mir die Beiträge, die ich lesen will, anhand der Überschrift aus. Und diese hier führt definitiv in die Irre.

        Wenn ich die Menge an Caches ansehe, die diese „Top Ten“ gefunden haben, dann möchte ich nicht wissen, wie sie die Orte hinterlassen, an denen sie beim Cachen waren. Das kann doch nur noch ein Schnell-Schnell sein. Unauffälliges Suchen? Umweltschonendes Suchen? Parkkordinaten beachten und den Rest zu Fuß gehen? Auf einen muggelfreien Moment warten? Richtiges Wiederverstecken? Es gibt viele Faktoren, die einen etwas aufhalten können und wofür bei der Menge schon gar keine Zeit mehr sein kann.

        Diesen Satz: „Bitte den ersten Satz lesen, sie sind die besten Cacher was die Anzahl ihrer Funde betrifft.“ möchte ich richtig stellen. Es sind nicht die besten Cacher was die Anzahl ihrer Funde betrifft, es sind einfach nur die Dosensucher mit den meisten geloggten Caches.

    • Mich würde mal interessieren wie jemand 1308 Funde am Tag schafft.
      Ich war über 10 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs für ca.100 Stück.

  1. 20.000 Caches in einem Jahr, das sind 56 pro Tag… wenn man sonst nichts zu tun hat… Das sind sicherlich die ganzen Powertrails in den USA.

    Mir reicht ja schon ein Fund am Tag, da bei mir andere Aspekte des Cachens im Vordergrund stehen als nur Masse…

    • Ja sind bestimmt einige Power-Trails dabei. Welche aber auch Spaß machen können. Mir ist ein Mux eigentlich wichtig. Gern mal ein Trail und auch mal was schwieriges. Und gern auch mal en FTF, smile

  2. So langsam glaube ich das viele Geocacher die Grundrechenarten nicht verstanden haben.
    Alamogul hat in ca. 12 Jahren über 103000 Caches geloggt. Das macht jeden Tag 23 Funde. Und as 12 Jahre lang ohne Pause.
    Gestern hat es nur einen Fund geloggt und Vorgestern nur 6. Da ist wohl in den nächsten Tagen eine Nachtschicht fällig.
    Ich cache seit 5 Jahren und bin auf knapp über 2600 Funde gekommen.
    Und ich cache nicht wenig.
    Wenn einer im Rahmen seines Hobbys so offensichtlich betrügt, dann sollte er sich nicht noch damit rühmen.
    Ich behaupte mal, das die Weltranglistenanführer nicht jede Dose gesehen haben, die sie geloggt haben und ihr Name nicht einmal in jedem Logbuch zu finden ist.
    Solche Menschen tun mir leid, und wenn ich solche „Erfolge“ in irgendwelchen Zeitschriften lese könnte ich nur kotzen.

    Geocaching geht den Bach runter.
    GC_Hänsel68

  3. Ich kann Kalleson und Luppola nur vollkommen beipflichten, diese Leute haben den eigentlichen Sinn von Geocaching nicht verstanden, es ist kein Wettkampf!! Ich setze mir zwar auch persönliche Ziele, z.B. die Matrix zu füllen und für jeden Tag des Jahres einen Cache zu loggen, aber damit gehe ich dann nicht hausieren.
    Allerdings ist dieser Wettkampfgedanke bei GC_Hänsel68 wohl auch sichtbar, weil er sich darüber aufregt, dass diese Cacher Betrüger wären und Geocaching seiner Meinung nach „den Bach runter geht“.
    Diese Leute betrügen aber nur sich selbst, keinen „normalen“ Geocacher interessiert eine derartige Rangliste, es sei denn, er ist neidisch darauf, weil er nicht selbst drinsteht. Oftmals steckt hinter derartigen Accounts nicht nur ein einziger Cacher, sondern eine ganze Gruppe, die sammeln an verschiedenen Orten, loggen aber alle unter demselben Account.
    Wem es gefällt….
    In einem Punkt übertreffe ich allerdings den Spitzenreiter, ich habe bereits in mehr Ländern gecached, da haben die Europäer wiederum einen Vorteil 😉

    Gruß
    JayPee58

  4. Was für ein Unsinn.

    Bei Platz 1 ist ja die Statistik gesperrt aber die Nr. 2 auf dieser Liste will an einem Tag 907 Caches gefunden haben. Das ist ein Cache alle 1,5 min, und das 24 h lang. Wie soll das gehen? Selbst auf einem Powertrail braucht man von Cache zu Cache schon mal ca. 2 min (ohne suchen). Und dann der beste Monat mit 3708 Caches. Das sind 123 am Tag. Ich habe mal 129 an einem Tag gefunden. Dafür habe ich aber auch 80 km mit dem Fahrrad zurück gelegt. Niemand hält das einen Monat durch, na ja, vielleicht Joey Kelly.

    Noch schärfer finde ich racer2814 mit 1033 Caches an einem Tag und 4500 in einem Monat. Die Dame auf den Fotos, und ich will wirklich nicht gehässig sein, wiegt ungefähr das Doppelte von mir.

    Na wie dem auch sei, ich habe jedes Logbuch zu meinen Funden selbst in der Hand gehabt, bzw. stand direkt daneben. Manchmal bin ich halt nicht allein unterwegs.

    • Hi Enboeri,

      nur weil Deine Vorstellungskraft nicht für mehr ausreicht, ist das dennoch in den USA bei einzelnen Powertrails ein Leichtes, noch weit mehr als 1000 am Tag zu finden. Bestes Beispiel ist hier der E.T.-Powertrail. Dort sind mit Gewalt über 2000 Caches an einem einzigen Tag machbar. Und ja, da sind deutlich unter einer Minute pro Cache. Die liegen aber auch genau 161m weit auseinander und sind gut sichtbar. Dann noch eine spezielle Logvariante extra für diesen Trail (Dose wird jeweils eins weitergetragen und im Auto geloggt, mit Reservedosen werden fehlende ersetzt!) und schon ist diese Anzahl eben keine Utopie!

      Dann gibt es dort in der Gegend geschickterweise noch ein paar weitere dieser PTs und schon kriegst Du alleine in der Gegend von Vegas locker mal 5000 Caches in einer Woche zusammen…

      • @monsterbox,
        es ist ja schön, dass Du uns die Vorgehensweise so genau erklärst, nur fragt man sich, worin der Sinn dieser Art von Geocaching besteht. Ich selbst habe auch schon ein paar Powertrails gemacht, aber da stand für mich dann in erster Linie die Wanderung in schöner Natur im Vordergrund und das einsammeln der Dosen wurde am Ende schon recht langweilig, weil es meistens die gleichen Verstecke und lieblos hingeworfene Petlinge sind. Das Ganze dann auch noch mit dem Auto zu machen, finde ich schon ziemlich grenzwertig. Mit dem Auto cache ich nur, wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin, da ist es eine nette Unterbrechung auf einer längeren Fahrt, aber speziell mit dem Auto loszufahren, um Caches einzusammeln, finde ich persönlich recht idiotisch.

        • Der Sinn ist doch für jeden ein anderer. Manche mögen es die Natur zu genießen und Spaziergänge mit spannenden Caches zu verbinden und andere machen sich eben einen Leistungssport daraus. Warum ist das so schlimm? Soll es doch jeder so halten wie es ihn glücklich macht.

  5. Schön zu lesen, wie jeder seine Art zu cachen in den Vordergrund stellt.
    Jeder setzt sich andere Ziele und verbindet sie mit dem Hobby.
    Ob einem die eine oder andere Variante gefällt, ist doch völlig egal.
    Akzeptiert man aber das jeder Mensch in seinem Verständnis etwas anderes als wichtig und erstrebenswert erachtet, sieht es schon wieder anders aus. Wer noch keinen Powertrail auf die Art gemacht hat, kann auch nicht nachvollziehen, ob es möglich ist und was machbar ist.
    Beispiel 12 oder 15 Länder an einem Tag, viele werden, sagen nicht möglich, nicht machbar. Andere sagen totaler Irrsinn, wann fahren wir.
    Einer macht alle halbe Jahre mal ein Cache und ein anderer 1000 am Tag.
    Und jeder freut sich darüber, dass er es gemacht hat. Also gönnt ihm es einfach.
    Wenn jemand nicht glaubt, dass es real ist, dann hat er ein Ziel, soll er es selber probieren und nicht Vermutungen darüber anstellen, ob ein anderer das wirklich geschafft hat oder ob derjenige sich nur selbst betrügt.

    • Sehr gut auf den Punkt gebracht. 🙂

      In Amerika werden Menschen mit diversen Leistungen (nicht nur auf Geocaching bezogen) bewundert, bei uns eben leider noch zu oft beneidet. 🙁

  6. Alle zehn (aber auch alle anderen Geocacher) geniessen meinen höchsten Respekt.
    Wie Horst das schon richtig schreibt, es ist die Sache eines jeden einzelnen wie er sein Hobby gestaltet.
    Ich verstehe auch nicht warum man mit seinen Funden hausieren geht (JayPee58) wenn man seine Statistik nicht sperrt.
    Ich persönlich lasse mich gerne davon inspirieren, auch auf der Suche nach lohnenden Powertrails.
    Ach ja, man kann in den USA nur in den seltensten Fällen cachen ohne ein Auto zu benutzen.
    Ich kenne selbst einige Cacher die ca. 50000 gefunden haben und auch ein paar die mehrere 1000 versteckt haben. Keiner von denen ist darauf aus jemanden zu betrügen oder durch falsches Verhalten das gemeinsame Hobby zu gefährden. Zum Beispiel sind zwei von Ihnen Rentner und haben das Hobby als Berufung gewählt, auch weil sie nicht zuhause rumhängen wollen.
    Wie bereits erwähnt, gegenseitiger Respekt ist angesagt und nicht das Anzweifeln der Motivation anderer.
    In diesem Sinne, bis bald im Wald, oder in den Bergen, oder der Wüste oder wo auch immer.

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