rentner

Rentner haben in der Regel viel Zeit und wer im höheren Alter nicht rosten will, der geht viel an die frische Luft und erkundet gern die Natur und andere Sachen.

Beim Geocaching trifft man immer öfters ältere Menschen, oft auch Paare. Einige machen uns sogar noch etwas vor und kennen sich mit einem GPS-Gerät besser aus als ich. Man sieht also sehr schön, dass es ein Hobby für jedes Alter ist und manch ein Rentner versteckt auch selbst Geocaches. Wir haben in der Nähe sogar einen Powertrail von einem sehr netten älteren Owner. 😉

Nun berichtet die shz auch über einen 70-Jährigen Geocacher in dem Artikel Schon ein alter Hase beim Geocaching. Uwe Nielsen ist mit seinen 70 Jahren begeisterter Geocacher und hat mit seiner Frau Sonja schon fast 1.000 Schätze entdeckt. Bis an die polnische Grenze hat die beiden die elektronische Schnitzeljagd schon geführt und die meisten Caches haben sie per Fuß aufgespürt. Man sollte erwähnen, dass Uwe erst seit dem 23. April 2013 cacht! Dass Hobby hat er sich von seinem Bruder abgeschaut, er ist 80 Jahre alt. In Zukunft möchte er auch selbst welche legen, dass nenne ich Motivation.

Zur seiner Ausrüstung zählen folgende Gegenstände:

Er ist echt gut ausgerüstet, da kann ich noch nicht mithalten, wie sieht es bei euch aus? Was habt ihr so im Gepäck? Mein wichtiges und liebstes Utensil ist mein Taschenmesser, hat mir schon oft geholfen und nimmt nur sehr wenig Platz ein.

Früher war er Navigator bei der Marine und daher stammt auch sein Geocaching Name Navigator12. Gern teilt er beim Caching auch, dafür hat er immer ein paar Halbedelsteine bei sich. Kletter-Caches (T5) lässt Uwe außen vor, dafür fühlt er sich dann doch etwas zu alt.

Ich finde es echt super, wenn man sich im Alter noch fit hält, dass sorgt für Gesundheit bis ins hohe Alter.

7 KOMMENTARE

  1. Na ja, GeoCaching hat doch alles, was jeder Arzt bei einer Therapie vorschreibt:

    – Man ist an der frischen Luft
    – während man auf einen Cache zugeht, denkt man meist nur dran, wie der wohl sein würde, wie Caches von diesem Owner bisher waren, was einem so erwarten wird, und vergisst in dieser zeit seine eigenen Probleme, Schmerzen oder Beschwrnisse.
    – um die Dose zu bergen, versucht man jedesmal, seine eigenen Grenzen ein ganz kleines Bisschen auszuweiten, also man versucht, dieses Mal unter die Brücke rein zu kommen, man versucht dieses Mal den Hang raufzukommen usw.
    – Wenn man die Dose dann gefunden hat, hat man ein Glücksgefühl

    Und weil diese 4 Punkte noch nicht ausreichen, gibt es da noch den sozialen Aspekt, denn GeoCacher haben untereinander immer ein Gesprächsthema und es gibt fürs Zusammentreffen jede Menge Events.

    Und abgesehen davon macht GeoCaching einfach Spass – nicht zu wenig

    PS
    ich bin 66, meist zusammen mit meiner Partnerin unterwegs, die ich beim GeoCachen kennen und lieben gelernt habe. Jeder von uns beiden hat (ja, wir haben getrennte Accounts) derzeit knapp unter 5000 Funden.
    Wir beide cachen jetzt seit ca 4,5 Jahren

    • Wow, tolles Kommentar, zeigt sehr gut, dass ich mit meinen Artikel den Kern getroffen habe. 🙂

      Und dann auch noch eine Love-Story, süß!

  2. Lach… bei dem Titel musste ich ein wenig schmunzeln. Bin seit Anfang des Monats nämlich im Ruhestand. Eigentlich fühl ich mich noch gar nicht so. Geocachen tun wir allerdings schon seit 2006. Fakt ist, dass Geocachen fit hält. Rätseln, Laufen, an der frischen Luft sein – das kann nicht schlecht sein.

    Viele Grüße aus Limburg an der Lahn! Jörg

  3. Ich begrüße Renter, die cachen gehen, warum?

    Weil Renter, die cachen gehen, nicht gleichzeitig Einkaufen, beim Arzt oder Friseur hängen und man daher Nachmittags bei genannten Dingen schneller durch ist 😉

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